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Gesundheitliche Risiken bei Tattoos

Früher eher noch eine Ausnahmeerscheinung, so besitzt heute ungefähr ein Viertel der Bevölkerung solch einen Körperschmuck. Damit man lange Freude daran hat und seine Entscheidung nicht bereut, gibt es einige Dinge zu beachten.

Man sollte unbedingt ein Motiv aussuchen, mit dem man im wahrsten Sinne des Wortes leben kann. Es ist zwar prinzipiell möglich, Tattoos wieder zu entfernen, dies ist jedoch ein schmerzhafter Prozess mit nicht gerade kleinen Risiken für die Gesundheit. Auch die Stelle für das Tattoo will gut gewählt sein. Das hängt unter anderem damit zusammen, dass verschiedene Körperstellen unterschiedlich schmerzhaft auf das Stechen des Bildes reagieren. Gerade für das erste Tattoo wird daher zu einer eher unempfindlichen Körperstelle geraten.

Ganz entscheidend ist die richtige Auswahl des Studios. Ob es bei Tattoos zu gesundheitlichen Problemen kommt, hängt in erster Linie von der Hygiene ab. Das betrifft sowohl die Hygiene im Studio als auch die spätere Pflege zu Hause. In einem Tattoo-Studio muss es oberstes Gebot sein, dass alle Instrumente hygienisch einwandfrei sind und dass ausreichend desinfiziert wird. In jedem Fall ist es sinnvoll, bei dem Studio, das man sich ausgesucht hat, vorher persönlich vorbeizugehen. Dabei spricht man nicht nur über einen Termin und ein Motiv, sondern verschafft sich gleich einen ersten Eindruck von der Sauberkeit. Stimmt diese nicht, ist davon abzuraten, sich hier ein Tattoo stechen zu lassen.

Spätestens am Tag des Termins sollte der Tätowierer über mögliche Risiken aufklären und einen Fragebogen zur Gesundheit ausfüllen lassen. So spielt die Einnahme von Medikamenten eine Rolle, aber vor allem auch Allergien. Über solche Faktoren sollte man vor dem Tätowieren unbedingt sprechen, um keine unangenehmen Überraschungen zu erleben. Ist man beispielweise allergisch gegen einen Farbstoff, kann es zu Abwehrreaktionen wie Entzündungen kommen.

Hin und wieder kommt es beim Tätowieren selbst zu Kreislaufproblemen. Daher sollte man nicht mit leerem Magen zu einem Termin erscheinen. Von Alkohol ist sowohl vor dem Tätowieren als auch unmittelbar danach abzuraten, da Alkohol auch als Blutverdünner wirkt. Es kann also zu stärkerem Bluten beim Tätowieren kommen, aber auch dazu, dass aus einem frischen Tattoo mehr Flüssigkeit ausläuft und damit möglicherweise auch die Farbe verläuft.

Bei einer frischen Tätowierung verhindert man Probleme wie beispielsweise Entzündungen durch den richtigen Umgang mit dem neuen Tattoo. In aller Regel wird die Stelle im Studio mit Folie überdeckt oder mit einem Pflaster. Folie kann man nach spätestens 24 Stunden abnehmen, möglicherweise auch früher. Pflaster können länger auf der Haut bleiben, sogar bis zu wenigen Tagen. Unter Umständen ist diese Lösung aber für Menschen mit einer Allergie gegen Pflaster weniger gut geeignet als die Folie, da die Haut aufgrund des Pflasters anfängt zu jucken und sich zu röten.

Will man Pflaster schließlich ablösen, tut man das vorsichtig unter lauwarmem Wasser. Egal ob Pflaster oder Folie, unter der Abdeckung sammelt sich Flüssigkeit, die aus der Verletzung der Haut, die ein frisches Tattoo grundsätzlich ist, ausgelaufen ist. Diese wäscht man mit lauwarmem Wasser ab, ph-neutrale Seife kann man ebenfalls verwenden. Hier besteht das nächste Risiko bei Tattoos: Die Verletzung der Haut muss sich erst einmal wieder schließen und wie jede Wunde sauber gehalten werden, damit keine Bakterien eindringen können.

Nach dem Abwaschen ist Dexpanthenol-Salbe eine sinnvolle Tattoo-Pflege, diese kann man mehrmals am Tag dünn auftragen und einmassieren.

Während des Verheilens ist es auch ganz normal, dass das Tattoo juckt. Die dünne Kruste, die sich über der Tätowierung bildet, löst sich nach einer Weile auch ab, ähnlich wie die verletzte Haut nach einem Sonnenbrand. Man sollte auf keinen Fall kratzen oder diese Kruste ablösen, damit kann man den Heilungsprozess verlängern und Entzündungen durch eindringende Bakterien riskieren. Wenn man das Tattoo regelmäßig eincremt und sauber hält, laufen diese Vorgänge normalerweise praktisch von selbst und problemlos ab.

Mit einem frischen Tattoo sollte man direkter Sonne und zu warmem Wasser eine Weile fern bleiben. Heiß baden sollte man also ein paar Wochen lang nicht. Ein wenig Vorsicht ist auch bei der Hausarbeit geboten: Frische Tattoos sind empfindlich, heißer Dampf beim Kochen kann deshalb schon wehtun. Die Kleidung sollte an der Stelle auch nicht zu eng aufliegen und scheuern. Die ersten paar Wochen kann man ein frisches Tattoo grundsätzlich mit einem starken Sonnenbrand vergleichen und sollte ähnlich vorsichtig damit umgehen.

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